Behandlungsansatz

In meiner Arbeit, wie auch sonst in meinem Leben, ist es mir wichtig, meinem Gegenüber auf Augenhöhe, respektvoll und authentisch zu begegnen. Ich sehe mich in der Therapie am ehesten als Begleiterin meiner Klientinnen und Klienten, welche ich darin unterstütze, eine für sie passende Lösung für ihr Anliegen zu finden. Dabei lasse ich meine Erfahrung und mein Wissen so einfließen, dass es auf die individuelle Situation und das individuelle Anliegen abgestimmt ist.

Neben den klassischen Ansätzen der Verhaltenstherapie und den kognitiven Techniken nutze ich sehr gerne die Ansätze der Dritten Welle der Verhaltenstherapie, wie z.B. ACT - Akzeptanz- und Commitment-Therapie, die Schematherapie und die Klärungsorientierte Psychotherapie.

 

Behandlungsspektrum

Zu meinem psychotherapeutischen Behandlungsspektrum gehören unter anderem Erkrankungen aus den folgenden Bereichen:

    • Depression – Affektive Störungen – Burnout
    • Angsterkrankungen
    • Persönlichkeitsstörungen
    • Zwangserkrankungen
    • Essstörungen
    • Psychosomatische Erkrankungen
    • Sexualität
    • Anhaltende Trauer
    • Trauma

 

Hier erfahren Sie mehr:

Nähere Informationen zu einzelnen psychischen Erkrankungen erhalten sie zum Beispiel auf der Seite Seelische Gesundheit.net, für welche die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde e.V. die Trägerschaft inne hat.

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Das Leipziger Bündnis gegen Depression e.V. engagiert sich mit Projekten, Veranstaltungen und Beratung für die Förderung des gesundheitlichen Wohlbefindens psychisch Erkrankter mit Depression.

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Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung informiert Betroffene, Angehörige und andere Zielgruppen umfangreich über das Thema Essstörungen und stellt z.B. Material zur Unterstützung von Präventionsarbeit bereit.

 

 

Lebendig zu sein heißt, sich selbst verändern zu können.

Gerald Hüther

 

 

 

Ablauf und Honorar

 

Versicherte der Privaten Krankenkassen / Beihilfe

Eine Therapie bei einem approbierten psychologischen Psychotherapeuten in einem anerkannten Richtlinienverfahren wie der Verhaltenstherapie, wird in der Regel von den privaten Krankenkassen und der Beihilfe übernommen. Da die Bedingungen der Kostenübernahme in den einzelnen Verträgen sehr unterschiedlich geregelt sind, informieren Sie sich bitte vorab bei ihrer Versicherung darüber, welche Konditionen (Dauer, Höhe etc.) für eine Psychotherapie in Ihrem Tarif festgelegt sind. So kann es z.B. sein, dass die anfallenden Kosten nicht in vollem Umfang erstattet werden, welche dann von ihnen privat zu tragen sind.

Eine Checkliste für ein Telefonat mit ihrer Kasse kann ich Ihnen gerne zusenden. Kontaktieren sie mich dazu bitte einfach.

Wir können sodann einen Termin für ein Erstgespräch vereinbaren. Die Versicherungen und die Beihilfe werden Ihnen dann außerdem die erforderlichen Formulare, die für eine Beantragung der Therapie nach der Probatorik (meist 4-5 Stunden zur Diagnostik, Kennenlernen und Therapieplanung) notwendig sind, zuschicken.

Das Honorar für die therapeutischen Sitzungen richtet sich nach der Gebührenordnung für Psychotherapeuten (GOP analog GOÄ, Ziffer 870), und beträgt aktuell 100,55 Euro pro Therapiestunde von 50 Minuten.

Selbstzahler

Wenn Sie die Kosten für eine ambulante Psychotherapie selbst tragen möchten, vielleicht aus persönlichen Gründen, dann richtet sich mein Honorar ebenfalls wie bei den Privatversicherten nach der Gebührenordnung für Psychotherapeuten (GOP-Ziffer 870, mit aktuell 100,55 Euro pro Therapiestunde von 50 Minuten). Formalien wie eine Antragstellung sind dann kein Thema und wir können, bei vorhandenen Kapazitäten, sofort einen Termin für ein Erstgespräch vereinbaren.

Kosten als Selbstzahler lassen sich häufig steuerlich geltend machen. Befragen sie hierzu bitte ihren Steuerberater.

Bundeswehr/ Heilfürsorge

Als Angehöriger der Bundeswehr können sie auf der Grundlage der Vereinbarung zwischen der Bundespsychotherapeutenkammer und dem Bundesministerium der Verteidigung auch eine Privatpraxis aufsuchen und müssen nicht zwingend in eine Praxis mit Kassenzulassung.

Wenn sie zu mir in die Privatpraxis in Behandlung kommen möchten, benötigen sie von ihrem Truppenarzt den Sanitätsvordruck „Kostenübernahmeerklärung (San/Bw/0218)“. Hiermit können sodann die Probatorischen Sitzungen durchgeführt werden.

Die Abrechnung erfolgt dann durch mich, direkt mit dem Bundesamt für Personalmanagement der Bundeswehr.

Bundespolizei/ Heilfürsorge

Als Angehöriger der Bundespolizei können sie auf der Grundlage der Vereinbarung zwischen der Bundespsychotherapeutenkammer und dem Bundesministerium des Innern auch eine Privatpraxis aufsuchen und müssen nicht zwingend in eine Praxis mit Kassenzulassung.

Die zwingend erforderliche Durchführung einer Sprechstunde (Einzelsitzung von 50 Minuten) kann ebenfalls in der Privatpraxis erfolgen. Da ich die Fachkunde im Richtlinienverfahren Verhaltenstherapie, als geforderte Voraussetzung besitze, können sie mich zur Vereinbarung eines Erstgesprächs direkt kontaktieren.

Die Abrechnung der Leistungen erfolgt dann durch mich mit der Heilfürsorgestelle.

Versicherte der Gesetzlichen Krankenkassen

Da ich eine Privatpraxis führe, habe ich keine Abrechnungsvereinbarung mit den Gesetzlichen Krankenkassen. Sie können jedoch gerne als Selbstzahler in meine Praxis kommen. Das Honorar richtet sich dann wie bei den Selbstzahlern nach der GOP analog GOÄ, Ziffer 870 und beträgt aktuell 100,55€ für eine Sitzung von 50 Minuten.

Des Weiteren ist es, je nach Einzelfallentscheidung, manchmal möglich im sog. Kostenerstattungsverfahren eine Behandlung durchzuführen. Gemäß § 13(3) SGB V muss Ihre Krankenversicherung Ihnen innerhalb eines zumutbaren Zeitraumes einen Therapieplatz bei einem Behandler mit Abrechnungszulassung anbieten. Das alleinige Verweisen auf Therapeutenlisten oder Suchportale reicht dabei aber nicht aus. Wenn der Krankenversicherung dies nicht möglich ist, ist sie gesetzlich verpflichtet, alternativ die Kosten für eine Behandlung in einer Privatpraxis, also eine Leistung die sie sich als Patient wegen Systemversagens selbst beschafft haben, zu übernehmen.

Weitere Informationen hierzu und wo sie Unterstützung bei der Suche nach einem Therapieplatz bekommen, erhalten sie in den Broschüren der Deutschen Psychotherapeuten Vereinigung, der Bundespsychotherapeutenkammer, sowie auf der Seite der Kassenärztlichen Vereinigung von Sachsen.