Ab 2024 möchten wir ihnen auch Gruppenangebote zur Verfügung zu stellen. Die nachfolgenden Bereiche haben wir bisher geplant anzubieten. Konkrete Informationen werden hier im Laufe des I. Quartals '24 veröffentlicht.

Sehr gerne sind wir offen für ihre Vorschläge und Wünsche zu Gruppen. Sprechen sie uns gerne bezüglich einer gewünschten Teilnahme an den Gruppen an, auch wenn sie noch kein Patient bei uns sind.

 

Psychoedukationsgruppen

Dies sind Gruppen, die ihnen grundlegendes Wissen zu einem spezifischen Themenbereich vermitteln. Im sicheren Rahmen dieser Gruppen kann dann auch das neu erworbene Wissen und die alternativen Verhaltensweisen ausprobiert werden oder konkrete Umsetzungen aus dem Alltag besprochen werden. In diesen Psychoedukationsgruppen dreht es sich z.B. um die Themen:

  • Angst
  • Depression
  • Stressbewältigung
  • Burnoutprophylaxe
  • Resilienz

Sie können diese Gruppenangebote zusätzlich zu ihrer Therapie in unserer Praxis nutzen oder aber, wenn sie leider noch keinen Therapieplatz haben, auch zur Überbrückung. In jedem Falle ist die Vermittlung von Wissen zu Erkrankungsbildern und zu präventiven Maßnahmen eine Fertigkeit, die ihre Ressourcen im Umgang mit ihrer Symptomatik verbessert und ein Baustein ihrer Resilienz darstellt.

Ihr/-e Therapeut/-in: N.N.

 

Gesprächsgruppen

Wir möchten ihnen außerdem ein Angebot für psychotherapeutische Gesprächsgruppen machen, die sie begleitend zu ihrer Einzeltherapie wahrnehmen können. Da vielen Erkrankungen ähnliche Ursachen zugrunde liegen, wie z.B. eine Selbstwertproblematik, Emotionsregulationsprobleme oder ungelöste Konflikte, kann das Lernen mit und von Anderen eine sehr hilfreiche Unterstützung im therapeutischen Prozess sein. Folgende Gruppen sind bisher geplant:

  • heterogene Gesprächsgruppe (gemischt nach Alter, Geschlecht und Symptomatik)
  • Gesprächsgruppe für Männer

Warum gerade eine Gesprächsgruppe nur für Männer?

Wir möchten vor allem dem Problem entgegenwirken, dass sich Männer noch immer zu selten Unterstützung bei Erkrankungen im Allgemeinen und im speziellen bei psychischen Erkrankungen holen. Verursacht wird dies durch noch immer vorherrschende Rollenzuschreibungen für Männer, die sich in Aussagen wie z.B. "Du musst stark sein.", "Du darfst keine Schwächen zeigen, sonst bist du kein echter Kerl." oder "Du darfst keine Hilfen in Anspruch nehmen." zeigt.

Wir möchten ihnen daher einen geschützten Rahmen für einen Austausch zu Problemlagen, die vor allem Männer betreffen, ermöglichen und hoffen die Hemmschwelle für eine erste Annäherung an die Selbstreflektion und Öffnung anderen gegenüber bieten zu können.

Ihre Therapeutin: Diana Kunitz